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Große Adventure Bewertung

Bewertungen für Baphomets Fluch 3 - Der schlafende Drache


Bewertungen nach Spieler

Bewertung: 8.92

Anzahl Bewertungen: 12

10Guybrush
Wieder mal ein Beispiel für eine völlig misslungene Steuerung. Nach den ersten beiden Teilen sehr enttäuschend. Auch die vielen Kistenschieberätsel nerven. Handlung und Vertonung trotzdem sehr gut.
12mexx-x
Viele finden das Spiel lang nicht mehr so gut wie die beiden Originale. Ich persönlich fand allerdings auch den dritten Teil auch nicht schlecht. Edle 3D-Grafik und nette Story. Auch die Rätsel sind ok. Nur das Kistenrücken gibt Abzüge.
113rdPerson
5Emil
10Alexander Hempel
Klasse Story, sehr spannend, nette Reminiszenzen an den ersten Teil, tolles Voice-Acting (ich habe die englische Version gespielt), großartiger Humor... nur warum musste man das Ganze mit dieser Steuerung verhunzen? Ohne Gamepad wird es an manchen Stellen sehr frustrierend. Ansonsten kann ich mit dem Action-Ansatz leben. Die Kistenschiebereien waren etwas viel an der Zahl, aber i.d.R. einfach zu lösen.
8Andreas Brosche
Im Prinzip kann ich mich den Vorrednern voll anschliessen, denn vom Hocker gehauen hat mich der Teil auch nicht wirklich - auch die Plotholes (siehe Robins Bewertung) hinterlassen einen sehr schalen Nachgeschmack. Ich darf noch hinzufügen, dass die Wendung am Ende (mit den Templern) im Hinblick auf die Macht eines verschwörerischen Geheimbundes auch nicht gerade glaubwürdig ist.

Die neuen 3D-Rätsel (Kisten schubsen, schleichen, klettern) sind viel zu zahlreich. So sehr, dass es das Spiel künstlich in die Länge zieht.

Die Actionsequenzen sind viel zu hart getimet, und auch viel zu zahlreich. Wenn ich ein Adventure spielen will, will ich keine Anreihung von Reaktionsspielchen! Sporadisch als Abwechslung und dramaturgischer Effekt ist es ja ganz OK, aber *so* oft?

Die Dialoge haben ihre Höhen, erreichen aber lange nicht das Niveau eines Broken Sword I.

Immerhin ist die Steuerung nicht so schlimm wie befürchtet, zumindest mit einem Gamepad. Die direkte Steuerung führt einen aber zurück in die Adventure-Steinzeit, wo man in alter Sierra-Manier erstmal durch die gesamten Räume laufen muss, was auch bei Grim Fandango und Monkey Island 4 genervt hat. Auch das zieht es in die Länge, verglichen mit dem bequemen Abgrasen des Screens mit dem Mauszeiger...

Die Szenerien sind grösstenteils gut gestaltet, sehen aber ab und zu sehr unfertig aus (der Place de Montfaucon zum Beispiel). Besonders das Schloss hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es meinen Athlon 1133 ziemlich in die Knie gebracht hat - was ich für ein Adventure sehr frech finde.

Ich habe 12 Stunden gebraucht (incl. Esspausen und 128x abgeknallt werden).

Meine Empfehlung aus der Serie gebührt ganz klar Teil 1 der Reihe. Mehr als eine glatte 3 kann ich leider nicht vergeben.

Bitte, bitte, liebe Jungs und Mädels bei Revolution, macht wieder Spiele im alten Stil.
7Marcel Bollmann
Der dritte Teil der BF-Serie liefert eine gute, wenn auch nicht herausragende, Story und eine sehr gute Atmosphäre, aber was "Der schlafende Drache" spielerisch zu bieten hat, ist wirklich arm. So gibt es im ganzen Spiel wohl kaum einen Schauplatz, an dem nicht irgendwelche Kisten oder Blöcke herumgeschoben werden müssen, auch wenn es noch so fehl am Platze wirkt. Gegen Ende des Spiels wurde es so eintönig und penetrant, dass ich den Eindruck hatte, einen Sokoban-Klon mit Story drumrum zu spielen -- wäre da nicht die Tatsache, dass das Kistengeschiebe zwar zeitraubend, jedoch niemals besonders anspruchsvoll ist.

Kisten schieben, klettern, sich in Splinter-Cell-Manier an Wachen vorbeischleichen -- das sind alles Dinge, die - sparsam eingesetzt - ein Adventure zwar bereichern können, die jedoch meiner Meinung nach nicht notwendig für ein gutes Adventure sind, und erst recht nicht den Hauptbestandteil eines solchen ausmachen sollten. Genau das ist bei BF3 jedoch über weite Strecken der Fall. Hinzu kommen "Action"-Einlagen, bei denen man innerhalb kürzester Zeit auf die (immer gleiche) Taste drücken muss, um nicht zu sterben. Das Spiel ist fair genug, den Spieler sofort die gleiche Szene noch einmal versuchen zu lassen, sollte er scheitern -- besonders intelligent macht das dieses Knöpfchen-Drücken jedoch trotzdem nicht, und nach dem x-ten Mal ist es dann irgendwann auch einfach nur noch langweilig.

Natürlich hat BF3 auch klassische Adventure-Rätsel und -Puzzles zu bieten, jedoch tauchen diese nur verhältnismäßig selten auf und sind auch häufig nicht so fordernd und originell, wie ich es mir gewünscht hätte -- spielerisch reißen sie das Steuer daher nicht wirklich herum. Ich habe BF3 dennoch zu Ende gespielt, da das Spiel trotz dieser Mängel durchweg sehr atmosphärisch ist und auch einige (wenn auch m.M.n. immer noch viel zu wenige) interessante Dialoge bietet. Die Story ist okay, auch wenn mir einige Passagen entschieden zu "hollywood"-mäßig vorkamen. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen aus meiner Sammlung habe ich bei BF3 jedoch keinerlei Motivation, das Spiel in absehbarer Zeit noch ein zweites Mal durchzuspielen -- dazu ist es leider unter'm Strich spielerisch viel zu eintönig und unoriginell. Schade.
5Christian
12Audiomaster
11Monkbomber
Das Spiel fand ich eigentlich ganz gut. Nervig waren nur die Kistenrätsel, die auch viel zu oft vorkamen. Man hat das Gefühl gehabt, dass man so das Spiel strecken wollte.
Story war ganz gut und die Aktionsequenzen wo man schlechen muss wie Solid Snake, fand ich auch nicht sooo schlimm (ist aber eher Geschmackssache)
6Joker
wenn das die Zukunft des Adventures sein soll, dann möchte ich bitte nicht dazugehören.

Nervige Steuerung, viel zu viele Actionparts (hat ewig gedauert, bis ich durch dieses blöde Schloss war, bestimmt 10x abgeknallt worden; von den tausend Actionszenen habe ich so gut wie keine auf Anhieb geschafft), tausend Kistenschiebe & Kletterrätsel. Durch die 3D Grafik sind die meisten Locations innen, Außenareale gibt es kaum und die sehen komisch und menschenleer aus.
Die Rätsel sind ansonsten eher einfach und einfallslos, äußerst episodenhaft und linear. Die Story ist auch eher mau und aufgewärmt und kann lange nicht so mitreißen wie bei Teil 1, aber auch Teil 2 bot da mehr.
Eine gelungene Synchro und ein bischen Kinoatmosphäre durch nette 3D Grafikkamerafahrten machen das auch nicht mehr wett.

Nichts halbes und nichts ganzes, kein Action Adventure, kein echtes Adventure. Da hat mir tatsächlich Tomb Raider besser gefallen...
10Robin Koch
Ich war ziemlich aufgeregt, als ich gestern, einen Tag vor dem offiziellen
Release-Datum, das Päckchen von Amazon in den Händen hielt, auf das ich so
lange gewartet habe. Ich wusste: Es enthielt den neusten Teil einer genialen
Spieleserie, der "Baphomets Fluch"-Reihe.
Den ersten Teil, das wohl beste Adventure das ich kenne, fünfmal und den
Nachfolger dreimal gespielt, war ich voller Erwartung und (vorallem)
Vorfreude. Nur eine Sache stand mir noch im Weg, die Verpackung auf zu
reissen und den ersten der beiden Silberlinge in mein CD-Rom-Laufwerk zu
werfen: Das 6. Kapitel Simon 3D. Doch auch das war schnell hinter mich
gebracht und gegen Abend ging es dann los:

Die Installation
08/15. Schon der zweite Teil hatte mich diesbezüglich enttäuscht. Gut,
natürlich ist das Installationsmenü funktional und effektiv, aber der erste
Teil hat es mir angetan. Es ist das bisher einzige Spiel, in dem die
Atmosphäre bereits vor dem Spiel aufgebaut wird. Aber naja.

Der Start
Gegen Acht ging es dann los. Doppelklick auf das "Baphomets Fluch"-Icon,
sofort war man im Menü. Keine Logos, nichts. Sicherlich lobenswert, wobei
ich mich auf ein neues Revolution-Logo gefreut hätte. Die Menüs allerdings
sind schnörkellos und dennoch sehr atmosphärisch. Sehr gut.
Der erste Punkt, den ich ansteuere ist meist das Options-Menü. So auch hier,
schliesslich wollte ich unbedingt mit meinem Gamepad spielen, das mir schon
bei Titeln wie Grim Fandango oder Monkey Island 4 gute Dienst geleistet hat.
Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die Auflösung hochgeschraubt, damit
ich mir das Spiel gar nicht erst in 800x600 antun müsste.

"Neues Spiel"
Doch dann ging es wirklich los. Stoppuhr gestartet (kleiner Tick von mir)
und auf den Punkt geklickt, der einen schon seit Beginn so diebisch
angrinste.
Nach dem, durchaus schön anzusehenden Intro, das nichts verrät, was man
nicht schon vorher wusste (aber wer ist der Typ in der Kutte?), kommt man
endlich in den wohl berühmtesten Teil des Spiels. Tausendmal gesehen aber
zum ersten Mal selbst gespielt: Die Szene im Flugzeug.
Nach den ganzen Bildern und Videos konnte man sich selbst von der
respektablen Grafik überzeugen. Allerdings war das kleine Flugzeug noch
nicht ideal, um das Potential der Engine darzustellen. Später im Spiel
werden noch grössere und schönere, wenn auch meist recht verlassene Areale
von ihr dargestellt.
Doch bevor ich mich routiniert an die Rätsel machte (die ja eben falls schon
recht bekannt waren) machte ich mich mit der Steuerung vertraut. Im
Gegensatz zum zweiten Teil war das diesmal nötig, denn (der geneigte Zocker
wird es wissen): BF3 ist zum erstenmal komplett in 3D. Die meisten Bedenken
gebrannter Kinder wurden ihm Vorfeld zwar geschickt zerstreut, aber erst das
eigentliche Spiel gibt Aufschluss über das eigene Spielgefühl.
Und das entpuppte sich als ordentlich. George (und später natürlich auch
Nicole) reagiert direkt auf die Eingaben des Steuerkreuzes und der
Aktionstasten. Sind Interaktionsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, wendet
der Spielcharakter den Kopf dorthin und das Objekt wird mit einem blinkenden
Stern gekennzeichnet. Gibt es mehrere Möglichkeiten kann man per Tastendruck
durch sie durchschalten. Aktionen werden mit einer von vier Tasten
ausgeführt. Diese werden dynamisch belegt, die jeweilige Belegung wird im
Bildschirm angezeigt.
Ausserdem gibt es Tasten für Rennen und Schleichen, die man (leider) im
Spiel noch benötigen wird.
Das erste Rätsel ist ein Kisten-Rätsel.

Das Spiel
Insgesamt gibt es drei Arten solche 3D-Rätsel:

1. Kisten-Rätsel
Hierbei werden, wie bei uralten PC-Klassikern oder neueren Konsolentiteln,
Kisten hin- und hergeschoben und gezogen. Das primäre Problem ist hier meist
der beschränkte Platz, da man ja immer noch vor der Kiste stehen können muß.
Später steigt die Zahl der Kisten und die Rätsel gehen auch räumlich noch in
die Höhe. Bis zu drei Ebenen umspannen diese Kisten und erfordern so einige
Koordination Möglichkeiten.
Prinzipiell sind diese Rätsel durchaus amüsant und man erwartet sie
Eigentlich schon fast gegen Ende eines Adventures (ich zumindest). Hier
jedoch durchziehen sie das gesamte Spiel und das wird einfach etwas viel.
Sie sind nicht eben anspruchsvoll, aber benötigen durchaus Zeit. Schade.

2. Kletter-Rätsel
Auch mit dieser Art Rätseln kommen wir gleich in der zweiten Szene in
Kontakt. (Der Anfang soll wohl erneut eine Art Tutorial sein.)
Hier geht es im wesentlichen darum sich an Vorsprunge und ähnliches zu
stellen, sich per Tastendruck daran hochzuziehen, daran herunter zu lassen,
darüber zu springen oder daran entlang zu hangeln.
Da man in diesen Situationen nicht daneben springen kann oder ähnliches,
sind auch diese Passagen recht linear und leicht zu meistern. Nur an wenigen
Stellen sind sie allerdings wirklich notwendig und dehnen auch ihrerseits
die Spielzeit.

3. Schleich-Rätsel
Obwohl bereits im zweiten Teil der Serie eingesetzt, sind diese Rätsel wohl
die nervigsten (und überflüssigsten?) Rätsel. Die Situation ist immer
dieselbe: Wachmänner der bösen Schergen, mal mit, mal ohne Hunde, bewachen
Eingänge in die man dringend rein muss.
Die Aufgabe beseht nun darin an diesem Personal vorbeizukommen, ohne bemerkt
zu werden. Da allerdings nicht immer 100%ig klar ist, wo genau man
eigentlich hin muß und was genau die Wachen eigentlich sehen (auf Entfernen
können die ganz schön blind sein), kommt man nicht drumrum immer und immer
wieder erschossen zu werden. (Mehr dazu später.) Auch von diesen Passagen
gibt es im Spiel mehr als genug.

Um an dieser Stelle as vorzeitige Ableben, wie z.B. durch
Schußwaffengebrauch (s.o.) zu thematisieren:
Wie auch in den Vorgängerteilen gibt es sporadisch eingestreute Szenen, in
denen man sich mehr oder weniger plötzlich einer Gefahr ausgesetzt sieht und
schnell handeln muß. Musste man in Baphomets Fluch 1 und 2 teilweise noch
komplette Befehle ausführen (wie "Benutze Buzzer" oder "Stich mit Dolch zu")
so wurde dies im neuen Werk doch etwas entschärft. In den meisten
Situationen genügt es den unteren Aktionsknopf zu drücken, wenn es
eingeblendet wird. (Auch dies wird am Anfang des Spiels "geübt".) Wenn man
sich der Atmosphäre hingibt und auf die Zwischensequenzen achtet, merkt man
recht schnell, wann einem solche Szenen bevorstehen, so daß die meisten von
ihnen schon beim ersten Anlauf gemeistert werden können.
Allerdings kommt es auch vor, daß komplexere Handlungsweisen gefragt sind,
wie weglaufen. Aber auch das ist zu bewältigen, wenn man erstmal weiß, was
von einem verlangt wird.
Ebenfalls verbessert wurden in diesem Zusammenhang der Wiedereinstieg ins
Spiel: Statt am zuletzt gespeicherten Punkt, setzt das Spiel unmittelbar vor
der entsprechenden Szene ein. Allerdings kann bis zum Ende der Szene nicht
gespeichert werden. Man sollte also das Spiel an einer solchen Stelle nicht
beenden, wenn der letzte Spielstand weiter hinten liegt.

Aber natürlich gibt es auch klassische Rätsel mit Inventar und Verstand.
Doch sind diese arg in den Hintergrund gerückt. Man schleppt zwar wie
gewohnt eine Menge Zeug in seinem Inventar mit (auch die Glückskohle ist
wieder dabei), doch das meiste sind Hinweise, die man aus dem Inventar
heraus nicht verwenden kann.
Neu im Inventar sind Notizblöcke (jeder einen), in denen der Stand der
Ermittlungen festgehalten werden. Nützlich, wenn man zwischendurch eine
längere Pause eingelegt haben sollte.

Längere Pausen habe ich nicht eingelegt und hätte es auch nur äusserst
ungern getan. Denn das Spiel vermittelt durchaus ei gewisses BF-Flair, dem
man sich nicht gern entzieht. Die bekannten Stimmen geben einem gleich ein
heimeliges Gefühl und auch ansonsten trägt die Synchronisation sehr zum
Spielgefühl bei. Lange schon hatte kein Spiel mehr solch ausführlichen
Beschreibungen der einzelnen Aktionen parat. Das führt natürlich automatisch
dazu, daß man genau weiß, was passiert und wo die Probleme liegen (statt
bloß mit den Schultern zu zucken sagt George zu Beispiel: "Alleine kann ich
das nicht bewegen." Schon weiß man, was er überhaupt machen will, und wieso
er es trotzdem nicht macht).
Auch gibt es immer wieder Anspielungen und Bekannte Gesichter aus alten
Spielen (Duane und Gattin seltsamerweise nicht), und die Entwicklung der
Charaktere ist fast interessanter als die Story.
Die ist allerdings auch nicht sehr tiefschürfend. Das interessanteste ist,
daß George und Nico auf unabhängig voneinander auf das Geheimnis stossen.
Sobald sie sich getroffen haben, plätschert die Story nur noch. Es gibt zwar
eine Wendung kurz vor Schluss, aber die ist kaum nennenswert. Die gewaltigen
Ver- und Entwicklungen aus dem ersten Teil haben mich sehr anspruchsvoll
werden lassen.


Vorsicht Spoiler! Ggfl. gleich ganz bis zum Ende scrollen.

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Das Ende
Ist ziemlich durchwachsen.
Ich weiß nicht, wie lange ich für die ersten Teile beim ersten Durchspielen
gebraucht habe (beim jeweils dritten Mal waren es 7:30 bzw. 6:30 Stunden),
aber der dritte Teil kommt mir mit 12:30 Stunden äusserst kurz vor. Aber
liegt aber sicher an den Kisten und Schleichrätseln, die viel Zeit in
Anspruch nehmen. (Ich habe gehört, jemand soll nur 8 Stunden gebraucht
haben!)
Ein letztes Kisten-Rätsel lädt ein gelöst zu werden, auch wenn ich mich
frage: Wozu? Ich meine: Klar oben in der Mauer ist ein Loch und davor liegen
Kisten, aber: Wieso soll ich da durch?
Ich falle in einen Abgrund, und finde mich auf einmal in König Arthurs
Ruhestätte inkl. Exkalibur. Und keiner verliert ein Wort darüber! Klar wurde
es vorher mal erwähnt, aber dennoch war diese Szene äusserst enttäuschend.
Dann das Rumgerenne! Viel verglichen BF3 mit diversen Actionspielen, aber
hier haben sie völlig recht. Was soll sowas?
Und der Schluß? "Das wars!" Wars das? Ja! Es bleiben noch soviele Fragen
offen. Die ganze Zeit wird auf die Beziehung zwischen Nico und George
angespielt. Daß sie wohl Schluß gemacht hat. Daß es aber offenbar wieder
knistert. Aber was ist denn nun passiert und was passiert weiter?
Lobineau und Beatrice? Petra? Es ist gezeigt worden, daß George wohl
irgendeine besondere Kraft hat. Was hat es damit auf sich?
Klar schreit alles nach einem Nachfolger, aber wieso beantwortet dieser Teil
nicht eine Frage?

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Fazit:

Baphomets Fluch - Der schlafende Drache ist ein unterhaltsames Spiel, das es
versteht die typische Atmosphäre wiederzubeleben. Und auch in der 3D-Liga
spielt es sowohl technisch, als auch grafisch durchaus oben mit. Allerdings
muss man leider auch Abstriche machen, was hauptsächlich an der Spielzeit
liegt, die recht kurz gehalten wurde und sich selbst davon einiges durch
eher langweilige Rätsel erschlichen hat.
Die Macher sagten im Voraus, Baphomets Fluch 3 würde das Adventure-Genre neu
definieren. Nun, definiert haben sie wohl etwas neues. Aber jeder
Adventure-Liebhaber wird mir zustimmen, daß das nicht das Adventure der
Zukunft sein wird.
Revolution hat eine durchaus reizvolle Mischung aus Indiana Jones 4 und 5
zustande gebracht, die aber das traditionelle Point'n'Click nicht vom Thron
zu stürzen vermag.

Meine Wertung:
10 von 15 Punkten