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Monkey Island 2

Große Adventure Bewertung

Bewertungen für The Longest Journey


Bewertungen nach Spieler

Bewertung: 13.27

Anzahl Bewertungen: 26

15Guybrush
Eines der wenigen Adventures, das problemlos verfilmt werden könnte. Die Geschichte fesselt einen vom ersten Augenblick.
Ja - in TLJ wird viel gesprochen - aber kein Dialog hat mich wirklich gelangweilt. Man hört die Geschichten der Leute in TLJ einfach gerne, wozu natürlich auch die tollen Sprecher beitragen. Die Charaktere selber gewinnt man sehr schnell lieb.
Die zugegebenermaßen einfachen Rätsel treiben die hervorragende Handlung rasch voran.
Die Huntergrundgrafik war seinerzeit einzigartig, die Musik trägt zur einzigartigen Atmosphäre bei.
Schade, dass am Ende doch einige Fragen offen bleiben, trotzdem muss man für dieses Werk die volle Punktzahl geben.
11mexx-x
Hervorragende Story, die mir aber ein bißchen zu linear war. Aber aus einem Stoff, aus dem Kinofilme sind. Und twar die guten. Klassiker, den man gespielt haben muss. Einfach was für´s Auge und die Rätsel kommen auch nicht zu kurz.
103rdPerson
14monkeyislandclub
The Longest Journey war so ein Adventure das ich wirklich beeindruckend fand. Die Story ist echt filmreif und wohl die beste aller Adventures. Die Gegend ist auch oft sehr schön, auch wenn sie manchmal so aussieht als seie sie schnell hingequetscht. Das einzige uninteressante an diesem Adventure ist der Anfang, wegen den unnötigen Dialogen (das soll wohlmöglich den normalen Tagesablauf von April darstellen). Sonst ist das Spiel in allen Punkten perfekt und somit das letzte wirklich gute Adventure!
15Emil
15Andreas Brosche
Wow. Das meiste ist gesagt... TLJ ist nicht einfach nur ein Adventure, TLJ ist ein Epos. Wunderschön und sehr langer Spielspass, grandiose Sprecher, eine fantastische Spielwelt, toller Soundtrack... einzig die Figuren sind etwas kantig, aber das tut dem Spiel keinen Abbruch.

Absoluter Pflichtkauf für jeden ernsthaften Adventurefan.
10Joker
Ich halte TLJ für eines der meist überschätzten Adventures überhaupt. Nicht weil es grundsätzlich schlecht wäre, aber weil es doch sehr gehypet und von vielen als "Meilenstein" oder Wiedergeburt des Adventuregenres an sich in jüngster Zeit gepriesen wurde.
Mein erster Eindruck war überaus positiv: Der Vorspann war kinoreif und nach dem ich die erste Location nach und nach entdeckte, sprang die Atmosphäre richtig rüber und fesselte mich.
Zuerst.
Doch dann kamen diese Massen von Dialogen. Nicht, daß diese Akte X Snychro Sprecherin unangenehm wäre, aber irgendwann hat man einfach keine Lust mehr, belanglose Geschichten zu hören. Der Großteil dieser Dialoge ist überhaupt nicht wichtig für das Spielgeschehen und nervt nur. Trotzdem muss man sich durch diese ellenlangen Dialoge quälen, weil es immer mal sein kann, daß genau ein wichtiger Hinweis versteckt ist. Exemplarisch erinnere ich mich an eine Stelle bei diesem Naturvolk, bei dem ein Rätsel darin bestand, sich Legenden dieses Volkes anzuhören und dann ein paar Fragen zu diesen Legenden zu beantworten (Wie hieß jener Berg? Wie hieß der Held, der...? etc). Jede dieser Legenden war nicht nur ansonsten komplett belanglos und langweilig, sondern zogen sich über Minuten hin.
Ansonsten finde ich das Rätseldesign eher mittelmäßig. Es tauchten oft sehr einfach Rätsel auf (in den letzteren Kapiteln ist es nur noch jeweils ein paar Mausklicks bis sich die nächste Cutscene offenbart), andere sind wiederum so schwierig, daß man sie ohne Komplettlösung kaum schafft (z.B. diese Luftballon-mit-Metall an U-Bahn-Gleise-Konstruktion).
Am meisten geärgert bzw. maßlos enttäuscht hat mich jedoch das Ende - da spiele ich dieses attraktive junge Dame stundenlang um dann hinterher zu erfahren, daß sie als alte Jungfer mit dem Raben dahinvegetiert... :-)
Das klingt jetzt alles etwas sehr negativ, TLJ war sein Geld wert und ist ein tolles Spiel und blidet auch eine Art Referenz im Bereich Fantasy-Adventure, hat aber seine Schwächen ...
8Infidel
10kairo
15Alan Tiedemann
Eines der absoluten Top-Adventures aller Zeiten. Wer es nicht gespielt hat, hat definitiv das beste verpaßt! Atmosphärisch unschlagbar (ich habe noch nie so viel Sympathie für eine Hauptdarstellerin gehabt, was mit Sicherheit auch an Stephanie Kindermanns herausragender Synchro-Stimme liegt), eine sehr interessante Story, niemals wirklich unlogische Rätsel, grafisch interessant (3D-Figuren vor festen Hintergründen).
Mir fallen nur ganz wenige Nachteile ein: Manchmal muß man sinnloserweise lange Strecken durch ansonsten leere Räume gehen (laufen gibt's nicht!), und einige Dialoge wirken etwas langatmig. Insgesamt entschädigt einen aber die wirklich einmalige Atmosphäre. Ich war richtig traurig, als das Spiel zu Ende war. Zum Glück ist der Nachfolger in Arbeit - und der soll sehr innovativ werden. Bis dahin werde ich regelmäßig TLJ spielen ;-)
14
Ein Lichtblick in der Adventurewüste. Verknüpft Renderadventures und Klassische Adventures fast so perfekt wie es sein sollte (Dig ist da noch eine winzigkeit besser). Abzüge wegen der Bibliotheksszene.
Ein Spezial DRSCA wegen der angehofften Vorreiterrolle, ich warte immer noch..., sowie ein goldener DRSCA für die beste Grafik.
13Uwe Hoffmann
Schoene Mischung aus Fantasy und Technik, nette Heldin und sehr gute Synchro.
Leider manchmal zu lange Dia/Monologe.
13
Sehr gelungene Abwechslung zu den LA-Adventures. Tolle Atmosphäre, komplexe Story, nicht zu kurz. Die langen Dialoge stören IMHO nicht, zur Abwechslung kann ich auch mal mit einem Adventure mit weniger kniffligen Rätseln leben, wenn die Story stimmt. Leichte Abzüge für die Grafik, bin eben 2D-Fan. ;)
14Ragin Postrach
Vorab muß ich erstmal gestehen, dass ich das Spiel leider erst ca. bis zur Hälfte gespielt habe. Haben zu zweit angefangen und es dann aus Zeitgründen etwas aus den Augen verloren. Möchte es dennoch wagen, es schon jetzt zu einem zauberhaften, beeindruckendem Adventure zu küren.
Gleich von Beginn war ich regelrecht hingerissen von der Grafik!
Die gesamte Soundkulisse passt einfach wunderbar zum Ambiente so dass ich den Soundtrack schon vor langem runtergeladen hatte. Die Story beginnt zunächst sehr ruhig und führt einen erstmal behutsam in April's Welt hinein, nimmt dann aber immer mehr an Fahrt auf und weiß durchaus zu fesseln. Das bewährte Stilmittel der Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit trägt hier nicht unwesentlich dazu bei. Erwarte aber hier noch eine Steigerung, die sich sicher auch erfüllen wird, bin daher in diesem Punkt noch ein wenig zurückhaltend. Sonst: Grandios!
13Florian Gulde
Gute Story, zum Teil zu lange herumlauferei, sonst super!
14Rolf Bronstering
Eins der schönsten Computerspiele jemals. Unerreichter Charmefaktor.
Herausragende, fast epische Story. Soundtrack und VoiceActing verdienen hier wirklich das Prädikat "filmreif". Trotz kleinerer technischer Mängel (stellenweise Sound-Probleme, gelegentliche Abstürze) bleibt als Gesamteindruck: Besser gehts kaum.
12Thomas Clauss
Wenig Rätsel im Vergleich zu den Dialogen.
Linear. Endloses Rumgelaufe.
14Matthias Puch
Das wohl beste Adventure der letzten Jahre.
Es besticht durch brilliante Grafik, eine intelligente, detaillierte und einfallsreiche Story, einer charmanten Hauptdarstellerin, durchdachte Rätsel und *tonnenweise* Dialoge, die von den
Synchronsprechern glaubwürdig bis hervorragend präsentiert werden (Hans Paetsch hätte man für viel mehr Adventures engagieren sollen, jetzt ist es dafür leider zu spät :-/).
14Petra Seisun
Mein zweitliebstes Adventure.
Die Atmosphäre hat mich sehr beeindruckt.
aber ist halt nur mein zweitliebstes Adventure
13Eckard Liebow
Ja, ja, ja, ihr habt ja alle recht. Aber zum Ende hin war es kein Adventure mehr. Eine lineare Story durch die man sich klicken mußte.
Und die lassen einen so lange auf die Fortsetzung waren!
14Christian Brunner
..auf jeden Fall das beste Adventure welches ich im letzten Jahr neu gespielt habe.
15Alexander Hempel
Das Adventure seines Erscheinungsjahres. Hätte gern mehr davon.
14Sebastian Weiser
Für mich machen zwei Punkte das Wesen eines Adventures aus: Die Story und die Rätsel. Es gibt Adventures, die sich durch viele, durchdachte, logische, knifflige aber nicht zu schwere Rätsel auszeichnen, dazu zählen u.a. Monkey Island 1 bis 3, Indy 4 und DOTT. Es gibt (weniger) Adventures, die mit einer fesselnden Geschichte aufwarten können, darunter Grim Fandango und eben auch The Longest Journey. Genauer gesagt haben wir es hier mit einem Spiel zu tun, dessen Rätsel viel, viel zu simpel sind (Was macht man wohl mit einem Schraubenzieher und einem wichtigen festgeschraubten Gerät?) und dessen epische Handlung so fesselnd ist, dass es einem die Sprache verschlägt.
Die Protagonistin ist absolut sympathisch, der Spieler begleitet April Ryan gerne durch die Höhen und Tiefen der Entwicklung ihres Abenteuers. Die ungerechterweise von vielen als zu lang eingestuften Dialoge dienen nicht ausschließlich dazu, dem Spieler das Lösen des Spieles zu ermöglichen, vielmehr tragen sie die Geschichte vor, welche aufgrund der fast immer guten Sprecher (insbesondere Stephanie Kindermann kommt überzeugend herüber) den Spieler glaubhaft in ihren Bann zieht. Dadurch ergibt sich eine andere Ebene der Rätsel: Man versucht, die Entwicklung des Plots vorauszuahnen, Andeutungen Aprils Gesprächspartner besser zu verstehen, als sie selbst es kann, und die Rollen der Personen, denen sie begegnet, zu erahnen.
Die Graphik ist gut, die Musik und die Geräuschkulisse ebenso. Es ist etwas verwirrend aber verschmerzbar, dass einige Sprecher mehrere Rollen sprechen.
Was Bugs betrifft gesellt sich zu einigen wenigen Fehlern, die auf die Übersetzung zurückzuführen sind (verwechselte bzw. fehlende Textzeilen), leider noch die Neigung des Spiels, unerwartet abzustürzen.

Fazit: Meines Erachtens eines der besten Adventures, die es je gab; Leute, die schwere Rätselkost erwarten, sind jedoch mit einem Kreuzworträtselbuch besser bedient.
15Psyduck (Jan Bierbaum)
Nahezu perfektes Adventure mit mitreißender Story (die aber leider gegen Ende etwas verwirrend wird). Grafik auf höchsten Niveau, genauso der Sound, wodurch eine spitzen Atmosphäre aufgebaut wird.
15Robin Koch
15Boudewijn Moonen
Fantastische, epische Handlung, tiefgehende Charakterisierung der Personen, grossartige Graphik, filmreife Musik.
Absolut charmante Titelheldin.
Auch in den offiziellen Reviews im Web scheitert TLJ immer wieder an den genannten Punkten, an Leuten, die nicht begreifen koennen oder wollen, dass die Dialoge noetig sind, um die epische Geschichte voranzutreiben und die innere Entwicklung April Ryans deutlich zu machen. Zudem sind sie sehr gut geschrieben und fast immer unterhaltsam. Solche Leute wollen dann auch eine ununterbrochene Kette moeglichst komplizierter Raetsel, egal wie die auch aneinandergeleimt werden und dann mit rauchendem Kopf tagelang am Computer an einer solchen Nuss herumknacken, um sich nach erfolgter Knackung an der eigenen Schlaeue berauschen zu koennen. Ich hingegen moechte unterhalten
werden, in eine dichte Atmosphaere eintauchen und eine fesselnde Geschichte erzaehlt bekommen. Und das ist eher die Ebene, auf der TLJ funktioniert - es erzaehlt mit brillianten formalen Mitteln eine epische, komplexe Geschichte ueber die innere Wandlung einer interessanten, amuesanten und charmanten Protagonistin, und in dieser Geschichte sind dann die Raetsel (bis auf das
beruechtigte Gummientenraetsel) organisch eingebettet, auch nicht zu trivial, aber nicht so sauschwer, dass man tagelang an einem haengt und so der Fluss der Geschichte empfindlich gestoert wuerde.
TLJ ist eben kein reines Adventure Game, sondern eher eine epische, romanhafte Erzaehlung, eine Art klassischer Bildungsroman, erzaehlt mit den Mitteln des Adventure Game. Wer das erkennt und akzeptiert, wird es dann in Anbetracht der sonstigen Qualitaeten mit seiner Wertung keine Probleme haben...

Angeregt durch die Diskussion hier habe ich das Spiel, frisch erneut bei eBay erworben, wieder installiert und bin dabei, es wieder durchzuspielen. Und dabei
merke ich wieder, wie bemerkenswert komplex, detailliert und unterhaltsam es ist. Und wie hinreissend der Charakter von April Ryan getroffen ist, in deren deutsche Synchronstimme allein man sich verlieben kann, wenn sie ihre direkten und zuweilen rotzfreche Bemerkungen macht. So habe ich gerade gestern die Szenen mit Kaeptn Neverway oder wie auch immer absolviert, den sie mit einem launigen "Ahoi, Kumpel" begruesst und er ihr darauf in wohlgesetzten Worten erklaert, dass man auch unter Seeleuten einfach "Guten Tag" oder "wie gehts" sagt.
Als er dann spaeter die Landkarte quittieren soll und sich weigert mit der idiotischen Berufung auf die Gebote eines Gottes namens Mo-Jaal, sagt sie direkt "Wissen Sie was, ich glaube, sie koennen gar nicht schreiben", womit sie ihn voll ins Stottern bringt. Und dann sagt sie: "Ich glaube, Sie sollten sich nach einer anderen Religion umsehen, anstatt mich in Schwierigkeiten zu bringen." Einfach herrlich. Und dann kommt es zu der Verabredung, dass sie Musik machen soll, um den Mo-Jaal abzulenken, und waehrendessen kann er dann unterschreiben. Also geht sie sich eine Floete besorgen und sagt zum Abschied: "Ich komme wieder", und er sagt: "Daran zweifele ich keine Sekunde", und diese Dialoge sind einfach Spitze.
Sie holt sich also die Floete mit der Bemerkung: "Ich kann ja nur ein paar Toene, aber fuer diesen Mo-Jaal wirds wohl reichen".

Also, das ganze Ding hat einfach Klasse, von der Grafik ueber die Musik und den Plot bis hin zu den individuellen Figuren.

Und man kann heulen wie ein Schlosshund ueber die Politik von Funcom. Die machen so eine hinreissende Sache, dass jeder, der nur etwas davon versteht, sich danach die Finger leckt, heimsen ueberall die enthusiastischten Kritiken ein, und vermarkten die Sache so miserabel, dass man es kaum irgendwo kaufen kann, sie damit Verlust einfahren und so geplante Fortsetzungen gecancelt werden.
Dafuer wird man dann mit Fliessbandware wie Dungeon Siege, Warcraft III oder Neverwinter Nights zugemuellt. Die Welt ist ein Tollhaus.