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Große Adventure Bewertung

Bewertungen für Syberia


Bewertungen nach Spieler

Bewertung: 11.92

Anzahl Bewertungen: 12

14mexx-x
Ganz edles Adventure von Benoit Sokal. Super Story und noch bessere Bilder. Die Fortsetzung gehört zur Story dazu und ist Pflicht.
113rdPerson
13Irmgard Schwenteck
Dieses Spiel entführt einen in eine surreale Welt; die Grafik ist einfach zauberhaft, die Musik tut ein Übriges.
Schon die Eröffnungssequenz zieht einen sofort in Bann - ein Begräbniszug von Automaten läßt einen erahnen, daß diese Welt hier eine ganz andere ist, als das moderne Großstadtleben, aus dem unsere Heldin kommt.
Kate ist herzerfrischend neugierig und unvoreingenommen - und mutig und sportlich und klug natürlich, aber dafür isses ja auch ein Spiel :)

Die Rätsel sind oft recht linear und mit viel Lauferei verbunden. Ein wenig nervend, daß man immer wieder mit denselben Personen sprechen muß, weil diese ihre Informationen nur häppchenweise herausrücken.

Ein böser Bug ist drin, also zuerst nach patches schauen - und in Barrockstadt oft abspeichern.
15Joker
Einfach Großartig
10Emil
12Andreas Brosche
Schönes, solides Adventure, das seinen Vorurteilen durchaus standhalten kann. Zuerst hielt ich die Welt auch für ein wenig steril, aber das legte sich mit der Zeit. Die Zwischensequenzen sind sehr schön gemacht, die Spielsequenzen aber etwas animationsarm - da hätte man mehr machen können. Ich möchte aber anmerken, daß das bei vielen Adventures so ist und (zumindest mir) bei Render-Adventures nur besonders auffällt.
Es wirkt am Ende tatsächlich so, als ob ein zweiter Teil von vornherein eingeplant war, deswegen hinterließ es einen etwas schalen Nachgeschmack. Für den zweiten Teil wünsche ich mir auch etwas mehr Leben und eine etwas glaubhaftere Charakterentwicklung.
Aber mit allen Abstrichen ist es immer noch ein sehr schönes Adventure in schöner Grafik, was meinem Geschmack nach für Renderadventures recht ungewöhnlich ist, mit einer wahnsinnigen Musikuntermalung, das man im Moment auch noch in der Eurobox zum Schnäppchenpreis kriegt. Also zugreifen, bevor es nur noch DVD-Cases gibt!
11Stefan Salchenegger
Hat mir eigentlich sehr gut gefallen, super grafik, guter Sound, dt. Übersetzung ging so.
Warum nur 11 Pkt.? Ganz eindeutig wegen dem "Ende". Mir kommt das so vor, als würde den Programmieren befohlen worden sein, jetzt macht Schluß, dass für Teil 2 auch noch was übrig bleibt.
Das ist wie gesagt, das einzige Manko, was für mich aber schwer wiegt.
9Robin Koch
Nachdem ich von der Demo seinerzeit nicht eben begeistert war, habe ich
mich entsprechend auch nicht um das Spiel gerissen. Als ich zufällig
günstig rankam, habe ich ihm dennoch eine Chance gegeben. (Wer wird den
so wählerisch sein?)

Ich habe etwa 13 Stunden gebraucht, was ich eigentlich eher kurz finde
zumal ich schon mal hängen geblieben bin und die Laufwege ziemlich lang
sind.
Man sieht Kate regelrecht bei jedem Schritt zu. Das soll den Spieler
wohl in die Realität des Spieles ziehen, aber es gibt sehr viele
Stellen, in denen einfach 2-5 Bildschirme eingefügt sind, nur um die
Spielorte zu verbinden. Meist hätte es gereicht, wenn man in eine
Richtung geht und im nächsten Screen bereits angekommen ist. So aber
wird das Spiel ziemlich gestreckt, was nervt, wenn man mal hängt und
man gewisse Wege immer und immer wieder laufen muß und außerdem den
Spielfluß stört. Manchmal gucken Spieler halt lieber kurz in die
Lösung, als tausendmal nachzusehen, wo man was vergessen hat.

Wo wir beim zusehen sind:
Viele Detailansichten irgendwelcher Schränke und Maschinen erwecken in
einem schon mal den Eindruck, man spielt ein First-Person-Adventure.
Schon beim Geheimnis der Druiden hat mich dies sehr gestört.
Zusehen tut man Kate auch bei einigen Aktionen, ohne daß man sich
sicher ist, was sie getan oder fest gestellt hat. So kommt es vor, daß
sie an einem Tor rüttelt und einfach wieder umdreht. Sie könnte ja
wenigstens kurz erwähnen, ob das Tor klemmt, oder verschlossen ist.
Zumal man durch dieses Tor später tatsächlich durch muß. Nicht wie bei
den vielen anderen Türen (man kann _jede_ Tür anklicken), bei denen
Kate erwähnt, daß die versperrt ist oder man dort nicht hin muß.

Insgesamt hätte ich mir mehr Initiative der Protagonistin gewünscht.
Möglicherweise soll auch dies dazu beitragen, daß der Spieler sich
besser mit der Hauptdarstellerin identifizieren kann, aber ich wünschte
sie würde Gegenstände, Orte, Personen und Situationen aus ihrer Sicht
beschreiben (siehe Baphomet oder TLJ). Am Bildschirm sieht man halt
auch nicht alles!
Außerdem hätte man Kate Walker nicht ein solch ausgeprägtes Privatleben
geben sollen. Wozu geben sie ihr ein solch immenses persönliches
Umfeld, aber so wenig Charakter?

Das Spiel wirkt insgesamt tatsächlich ziemlich steril wie schon des
öfteren bemerkt wurde.
Die Hintergründe sind zwar sehr schön und es fliegen auch viele Vögel
durch die Welt, aber es gibt gerade mal 4 Spielorte die allesamt
ziemlich dünn besiedelt sind. So gibt es im Spiel etwa 10 wichtigere
Sprechpartner mit denen man über Smalltalk hinaus kommt.

Obwohl die Story bei nüchterner Betrachtung nicht sehr tiefgehend ist
(bis auf Kates persönlich Probleme) ist sie eigentlich ganz spannend
und der Hauptgrund, wieso ich weitergespielt habe, nachdem das Spiel
nach 5 Stunden bei mir nicht mehr lief.

Gut, das klang jetzt alles wahrscheinlich schlimmer als es wirklich
ist. Insgesamt ist Syberia ein solides Spiel mit kleinen Fehlern, aber
auch seinen Glanzpunkten (Grafik, Zwischensequenzen, Musik). Wer
günstig an das Spiel herankommt (und vielleicht schon DGDD möchte),
kann durchaus zugreifen.

Ich vergebe 9 Punkte! (Das entspricht einer 3+.)
14Bernard Plischke
Für mich ohne wenn und aber das best anzusehende Adventure überhaupt. Ich war von dem Design, der Grafik, dem Charme und der Soundkulisse so angetan, dass die Rätsel mir fast wie eine Zugabe vorkamen. Selbst das unnötige Herumgelaufe brachte immer wieder etwas neues zum vorscheinen. Sicher kann man argumentieren, dass es bei einem Adventure schließlich auf die Rätsel ankommt. Aber mal ganz ehrlich, geht es nicht darum, einfach ein paar schöne Stunden mit einem Computerspiel zu verbringen.
13Rolf Bronstering
Ohne Zweifel das beste Adventure seit langem. Videotechnisch das beste Adventure überhaupt. Was hier abgeliefert wurde, ist schon als kleines Kunstwerk zu bezeichnen. Die Videosequenzen sind von der Qualität her das Beste, was ich jemals in einem Spiel gesehen habe. Absolut professionell, aber nie kalt oder steril.
Herausragende, ungewöhnliche Story und Atmosphäre.
Leider trüben auch einige Mittelmäßigkeiten das Gesamtbild. Die Stimmen sind nicht immer professionell (allerdings hat mir die Stimme von Kate Walker sehr gut gefallen), das Spiel ist eindeutig zu kurz geraten, gegen Ende sind die Rätsel kaum noch als solche zu bezeichnen.
Insgesamt zählt jedoch das, was in Erinnerung bleibt. Und das ist ein wunderschönes Spiel, das an Charme und Sympathie kaum zu übertreffen ist.
14Boudewijn Moonen
Hinreissende melancholisch-surreale Spielwelt, tolles Design, grandiose Grafik, Raetsel auch nicht schlechter als in TLJ oder BF. Titelheldin mindestens so charmant wie April Ryan, in der deutschen Fassung mit einer wunderschoenen Stimme (weiss jemand, wem die gehoert?)
Spielzeit leider nur die Haelfte von TLJ, Grafik *noch* besser als die von TLJ.
7Sebastian Weiser
Nach den 3 äußerst positiven Bewertungen hier (13,667) bin ich maßlos enttäuscht. Zweifelsohne ist die Graphik phänomenal, insb. die Zwischensequenzen sind einfach atemberaubend. Hinzu kommen deutsche Synchronsprecher, die überwiegend ihr Handwerk verstehen, vor allem die Protagonistin kommt überzeugend rüber. Die deutsche Übersetzung ist nicht ganz so umwerfend, hier und da ist einiges so holprig, dass auch die guten Sprecher nichts mehr daran ändern können ("Sie wagen es, die Automaten als Roboter zu bezeichnen" - IIRC war das in der englischen Demo weitaus weniger Aggressiv).
Leider wiederholen sich die Texte viel zu oft, man kommt praktisch nicht drum herum, im ganzen Spiel hunderte Male "Da fehlt ein Teil" (nicht in jeder Situation die richtige Übersetzung), "Ich bräuchte einen Schlüssel" (BTW: Warum Konjunktiv?), "Das brauche ich im Moment nicht" und "Das bringt nichts, es ist verriegelt" zu hören, was zumindest bei mir ziemlich an der Atmosphäre rüttelt. Ebenfalls schädlich ist die scheinbare Omniszenz der Protagonistin: "Das bringt nichts, das ist verriegelt" vs. "Verriegelt, aber ich muss da rein".
Die Steuerung ist point&click-typisch befriedigend, die Macher haben sich sichtlich bemüht, die entsprechenden Bewegungsabläufe der Protagonistin naturgetreu zu implementieren, was ihnen leider nicht immer gelungen ist (oder gibt es wirklich Leute, die auf eine Treppe zurennen, knapp vor der ersten Stufe verkrampft abbremsen, als hätten sie die Treppe nicht rechtzeitig gesehen, stehenbleiben, indem sie beide Füße nebeneinanderstellen, einen Schritt
vorwärts, abermals beide Füße nebeneinander, einen Schritt seitwärts(!), zum dritten Mal beide Füße nebeneinander, um dann schließlich exakt
mittig die Treppe hinauf laufen zu können?). Durch das abrupte Trennen von Drehen und Gehen kann man fast den Eindruck gewinnen, dass zuerst eine Tastatursteuerung geplant war, über die schließlich ein Algorithmus, der die Maussteuerung aufsetzt, gesetzt wurde - dies wird bestärkt durch die Tatsache, dass die Heldin Manny-Calaveras- / Guybrush-Threepwood-like den Blick auf relevante Objekte richtet.
Strange...
Die Story ist gut, der rote Faden durchaus spannend, das Ende etwas unbefriedigend. Da für mich die Story nur ein Teil eines Adventures ist (und die Graphik nur Beiwerk ist), führen mich die durchweg misslungenen Rätsel zu einer weitaus schlechteren Bewertung als meine Mit-Netizen.
Anfang beschränken sich die Rätsel auf das stupide Einsammeln und Anwenden von Schlüsseln, die wenig später durch das Ziehen von Hebeln ergänzt werden - das Einzige, was das Spiel an dieser Stelle von der Adventure-Seite her über Tomb Raider stellt, ist die z.T. zwingende Reihenfolge der zu ziehenden Hebel, was in einer unmotivierenden Herumprobiererei führt, die dazu endloses Herumgelaufe erzwingt: Die Wege sind übermäßig lang, was sich insbesondere in Szenen, in denen absolut nichts zu tun ist und die auch nur zwei Ausgänge haben, äußert, dies scheint nur der zu bewundernden Renderbildern zu dienen - hier scheint die Schröder'sche These voll zu greifen: Dieses Render-Adventure legt mehr Wert auf Render-Bilder als aufs Abenteuer. Dazu kommt, dass die Rätsel teilweise recht unlogisch werden: Wozu muss ich einem Jungen ein Bild malen, damit mir der ein Tor öffnen kann, das ich aus absolut unerfindlichen Gründen nicht selber öffnen kann? Warum muss ich unbedingt ein Kuckucksein finden, um eine Waage ins Gleichgewicht zu
bringen, die ich mit den Händen manipulieren könnte, um dann anschließend einen Mechanismus zu "reparieren", indem ich einen Hebel ziehe (ich hätte wenigstens ein aufzuziehendes Uhrwerk erwartet)? Zudem erzwingen die übermäßig linearen Rätsel (was sich auch darin äußert, dass sich selten mehr als ein Objekt im Inventory befindet) weiteres Herumgelaufe, um ein und den selben Ort etliche Male zu besuchen. Dies alles hatte bei mir zur Folge, dass dieses nicht gerade lange Adventure sehr schnell lang_weilig_ wurde, so dass ich an zumindest zwei Stellen in eine Komplettlösung guckte, um endlich weiterzukommen, was ich sonst strikt ablehne.
Abschließend komme ich auf eine schlechte drei, worin bereits der Bonus für den durchaus erkennbaren Versuch, Wiederbelebungsmaßnahmen am toten
Genre vorzunehmen, enthalten ist.