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Große Adventure Bewertung

Bewertungen für Runaway - A Road Adventure


Bewertungen nach Spieler

Bewertung: 11.87

Anzahl Bewertungen: 16

14Guybrush
für mich eins der besten Adventures, die ich je gespielt habe.
11mexx-x
Die Wiederbelebung des Adventure-Genres im neuen Jahrtausend. Nette Comic-Grafik und sehr schöner Soundtrack. Die Steuerung ist klassisch gut. Leider ein bißchen zu linear geraten für meinen Geschmack
143rdPerson
7monkeyislandclub
Dafür das das Spiel so sehnsüchtig erwartet wurde, lässt es echt einiges zu Wünschen übrig. Die Story ist nicht gerade sehr fesselnd und man hat es viel zu schnell durchgespielt. Anfangs sind die Rätsel zu einfach, später oft schwieriger bis unlogisch (zB das mit der Lokomotive und dem Wasser). Die Grafik ist sehr schön und Detailreich und rettet das Spiel gerade noch so, auch wenn ich nicht gerade auf diese Western-Hintergründe stehe.
12Joker
15Emil
13Eilonwy
10Sebastian Weiser
In meiner persönlichen Hitliste befindet sich dieses Spiel sehr genau in der Mitte: Ein ganz passables Spiel mit einigen Macken, nichts, was einem vom Hocker haut - abgesehen von der Tatsache, dass es ein klassisches Adventure ist. ;-)
Die Story ist etwas zu platt: SIE bringt IHN dazu, alles für SIE zu tun, auch wenn sich herausstellt, dass SIE ihn belügt und nur benutzt - die übliche intersexuelle Vorgehensweise also.
Zu viele der Rätsel sind unlogisch, unverständlich und unsinnig: Auf die Sache mit dem Blumentopf kommt man einfach nicht, dass man fünf mal hin- und herrennen muss, um genügend Wasser in den Kessel einer Lokomotive zu bekommen ist nervig, dass man die Schoten einer Frucht nicht direkt der Person, die sie braucht, bringen kann, sondern sie erst öffnen muss, ist nicht nachvollziebar (auch wenn hier ein diesbezüglicher Kommentar des Protagonisten schon viel gebracht hätte), die Art, auf die man das Skalpell behandeln nuss, damit es schärfer wird, lässt sich ebensowenig mit meiner Vorstellung von Physik vereinen, wie das Aufladen einer Batterie durch Kühlen.
Das Spiel ist alles andere als lang - wird aber lang gestreckt, indem man viele Orte immer wieder besuchen muss, da man z.B. bestimmte Dinge erst dann mitnehmen kann, wenn man ihre Bedeutung kennt.
Die Graphik ist ganz gut, die Filmsequenzen etwas zu stark komprimiert. Dazu kommt, dass viele der Filme nur dazu dienen, Dialoge mit wechselnden Perspektiven, also Nahaufnahmen der Sprechenden, zu bieten. Das ist insbesondere deswegen einfach nur blöd, weil dabei jegliche Mimik fehlt und die Sprache von Lippensnchronität so weit entfernt ist, wie es nur geht: Die Bewegung der Lippen und das Ertönen der Sprache ist nicht mal gleichzeitig.

Ich gebe dem Spiel eine reichlich knappe 2-.

Beim zweiten mal Spielen ist mir ein kleiner Bug aufgefallen: Wenn man erst nachdem Saturn gegangen ist das Katapult zum ersten Mal bedient, beschwert er sich, obwohl er gar nicht da ist: Man hört ihn sprechen, sieht ihn aber nicht.

Negativ (aber außerhalb der Bewertung) möchte ich noch die Art der Installation erwähnen: Die Minimalinstallation verdient diese Bezeichnung bei 630 MB nicht. An den Kapitelgrenzen (also auch beim Laden eines Spielstandes über eine solche Grenze hinweg) wird eine sehr große Datenmenge von der CD auf die Festplatte installiert. Anhand der Zugriffe auf die CD während des Spiels lässt sich erkennen, dass (bei der Minimalinstallation) merkwürdigerweise die Filmsequenzen, nicht aber die 2D-Figurenanimationen und Hintergrundbilder kopiert werden - der Sinn darin entzieht sich meiner Auffassungsgabe völlig.
Auch noch negativ ist die Verpackung: Zunächst wäre da ein schöner Karton. In dem verbirgt sich aber eine(!) DVD-Hülle, in der alle drei CDs übereinander sind.


Wir alle wissen, was ein "roter Hering" ist. Nun wissen wir auch, was ein "Blumentopf" ist: Ein absolut unsinniges Rätsel, auf dessen Lösung man nur rein zufällig kommen kann.
Ich beantrage hiermit, dieses nun in das Alphabetische Allgemein-Aktzeptierte Adventure-Lexikon (AAAAL) aufzunehmen.
13Christian
Wegen des Blumentopfes gabs nen Punkt Abzug!
14Audiomaster
4kairo
13Cristian Dahler
So, nachdem ich nun endlich auch Runaway durchgespielt hab (hab es mir erst letzte Woche Freitag gekauft), hier meine Meinung zum Spiel:
Ich bin sehr angetan von dem Spiel und würde ihm nach Schulnotensystem eine 2+ geben (mit Augenzudrücken vielleicht sogar eine 1-).
Warum? Nun, erstens fand ich die Optik super. Wunderschöne Grafiken, ich hab mir sogar Screenshots angefertigt, so toll
hat's mir gefallen. Die Idee, die Charaktere und Bilder in 3D mit einem Drahtgittermodell zu erstellen und dann in einem guten, alten 2D-Point&Click-Adventure einzusetzen, fand ich super. Sah sehr schön aus und da ich reines 3D bisher immer noch als ungeeignet für Adventures ansehe, war dies technisch ein super Ansatz, beides zu vereinen. Auch die oft bemängelten Videos, die durchaus pixelig waren, haben mich kaum gestört.
Denn ich finde, die Videosequenzen sehen trotzdem noch gut aus und meine Spielfreude haben sie nicht im geringsten geschmälert.

Allerdings habe ich Syberia und TLJ bisher nicht gespielt, kann daher die Grafik mit diesen Spielen nicht vergleichen. Als Anhänger von gezeichneten 2D-Hintergründen würde Runaway aber wahrscheinlich auch so auf meiner Beliebtheitsskala weit oben liegen.
Unlogische Rätsel und Ein-Pixel-Gegenstände konnte ich zum Glück nur wenige entdecken (mal abgesehen von der Sprinkleranlage und dem Nagel am Ausgang des Bergwerks. Beide habe ich erst nach einigem Suchen gefunden).
Ich fand die meisten Rätsel logisch und fair. Wenn man seine Hirnwindungen ausreichend dreht, in den Gesprächen gut zuhört und etwas Phantasie hat, kommt man eigentlicht an den meisten Stellen recht schnell zum Ziel. Von daher war auch dieser Punkt meiner Meinung nach in Ordnung.

Gestört haben mich lediglich die Tatsache, dass man Taschen und ähnliches mehrfach durchsuchen musste, um alle wichtigen Gegenstände zu erhalten (ist halt in den meisten Adventures nicht so, da findet der Charakter gleich alles wichtige) und dass manche Gegenden, die man betreten kann erst durch Zufall gefunden werden (wenn man den Cursor weit an den Bildschirmrand bewegt). Dadurch habe ich nicht alle Locations immer gleich entdeckt (gilt nur für spätere Kapitel) und auch die teilweise unsinnige Rennerei von einem Ort zum anderen und wieder zurück war manchmal etwas zu langatmig. Das hätte man besser gestalten können (Bsp.: Kaffeezubereitung im Museum). Naja, wird im möglicherweise erscheinenden zweiten Teil hoffentlich verbessert.

Und die Atmosphäre ist aus meiner Sicht auch nicht ganz so stark wie z.B. bei Baphomets Fluch oder den alten LucasArts-Adventures. Denn während DOTT, Sam&Max und Monkey Island immer schrägen Humor aufwiesen, war BF realistischer ausgelegt. Somit haben diese Spiele entweder eine interessant-lustige oder myteriös-packende Atmosphäre aufgewiesen. Dies ist bei Runaway irgendwie ein Zwischending aus beidem. Anfangs eher nüchtern-sachlich (und leider teilweise nicht realistisch, wie z.B. das Aufladen der Batterie), wird das Spiel in den letzten beiden Kapiteln teilweise humorvoll. Aber auch dies nur ansatzweise. So z.B. Brian's Empfinden, er fühle sich ferngesteuert wie in einem Computerspiel ;-)) oder seine Konversationen mit Sushi (die Kommentare, E-Mail-Adresse bei Freenet, etc.) und das High-Werden mit Rutger. Nette Ideen, fand ich auch ok, aber das zog sich eben nicht durchs ganze Spiel und es waren auch keine wirklichen Brüller, eher Witze zum Schmunzeln.

Insgesamt fand ich das Spiel wie bereits eingangs erwähnt sehr gut. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich eine Komplettlösung besitze (konnte somit in einigen Situationen, wo ich nicht weiterkam, nachschauen) und natürlich durch die Diskussionen/Kommentare hier in der NG schon vorab wusste, dass es einige ärgerliche Stellen gibt. Hätte ich die NG nicht genutzt und würde ich keine Komplettlösung besitzen, hätte ich mich sicherlich an der ein oder anderen Stelle geärgert und das Spiel mitunter erstmal weggelegt.

So habe ich es jedoch zum Glück nicht getan und hoffe nun in freudiger
Erwartung auf weitere tolle Adventures in nächster Zeit. Hoffentlich auch von den Pendulo Studios!
10Florian Gulde
Nette Storry und ein guter Soundtrack. Abzüge gibts für die eigenartigen Zwischensequenzen und ein paar ziemlich unlogische Rätsel - z.B. den Blumentopf vom Balcon werfen um einen Schraubenschlüssel aus dem Schlamm zu kriegen. (Wer das Spiel gespielt hat, weiß was ich meine :-))
13Alan Tiedemann
Im Spiel grafisch herausragend (handgezeichnete, perfekt animierte Comic-Grafiken mit hervorragenden Hintergründen), nette Story (wenn auch am Ende alles etwas Hopplahopp geht), sehr gute deutsche Synchronisation (ich sage nur "Stephanie Kindermann", leider nur in einer Nebenrolle), gute und logische Rätsel (wenn auch die Schraubenschlüssel-Nummer etwas hart ist). Innovativ durch die "Item-Schleudern" (einige Räume oder Behälter bieten im Laufe des Spiels immer mal wieder neue Items an, was auch deutlich erkennbar ist).
Leider etwas steril - man fühlt sich nie so in die Story hineingezogen wie bei The Longest Journey, Baphomets Fluch 1+2 oder Indiana Jones 3+4. Und wer die Zwischensequenzen gerendert hat, gehört auf den Mond geschossen. Die Endsequenz gehört trotzdem zu den besten, die es jemals in einem Spiel gegeben hat. Insgesamt ein erfreulicher Lichtblick am Adventure-Himmel und somit ein Pflichtkauf.

1 Spezial-DRSCA für die größte Hoffnung aber auch Enttäuschung derletzten Jahre aufgrund der Kommerzialisierung der Branche.
15Alexander Hempel
Okay, das ist jetzt ein bisschen gemein, da hierzulande noch nicht erhältlich. Ich konnte mir die spanische Version sichern, für die mein Spanisch trotz über zehnjähriger Pause noch ganz passabel ist. :-))
Um es kurz zu machen: super Story, sympathische Charaktere, Musik und Sprachausgabe professionell. Die Rätsel werden Hardcoreabenteurern etwas
zu leicht sein, aber allein wegen der tollen Story, der gelungenen Atmosphäre und der Tatsache, dass es sich hier um das erste _wirklich gute_ _klassische_ Adventure seit 'The Longest Journey' handelt, ein absolutes Muss in jeder Adventure-Sammlung.