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Monkey Island 2

Große Adventure Bewertung

Bewertungen für Monkey Island 4 - The Escape from Monkey Island


Bewertungen nach Spieler

Bewertung: 10.60

Anzahl Bewertungen: 20

12Guybrush
Vor Allem aufgrund der vermurksten Steuerung wurde das Spiel oft als mittelmäßiges Adventure bezeichnet. Zu Unrecht, wie ich finde. Zugegeben: Neben der schwachsinnigen Steuerung (warum hat man nicht aus Grim Fandango gelernt?) und der mittelprächtigen 3D-Grafik (zu dieser Zeit musste eben alles in 3D sein, warum auch immer) waren auch manche Rätsel daneben (ich sag nur Monkey Kombat). Trotzdem bleibt es ein gutes Adventure - 12 Punkte.
12mexx-x
3D für Guybrush ist sehr gewöhnungsbedürftig. Und die Steuerung dazu auch. Ansonsten wieder eine MI-typisch gute Story mit gelungenen Rätseln ...
153rdPerson
10DonArmin
13Emil
Abzug wegen nerviger Steuerung
15alias tim
LUSTIG!!!
12Christian
7Sebastian Weiser
Ein eher durchschnittliches Adventure, das aber weit hinter dem zurückbleibt, was LucasArts/LucasFilm Games sonst so abgeliefert hat. Insbesondere ist das Spiel keine würdige Fortsetzung der MI-Reihe; wie schon beim dritten Teil sucht man den Charme der Vorgänger umsonst. Insbesondere die Atmosphäre, die vor allem durch MI2 genial umgesetzt wurde, fehlt hier völlig.
Es gibt die Threepwood-typischen Witze zu hauf, Ermüdungserscheinungen kann ich nicht feststellen - insbesondere die "Meta-Anspielungen" ("Warum sind Sie hier?" - "Ich habe einen Knebelvertrag mit LucasArts über mindestens fünf Spiele") sind mit dabei.
Die Graphik und die Animationen sind ganz passabel, auch wenn es ziemlich merkwürdig aussieht, wenn die Personen länger Sprechen, als sie ihre Lippen bewegen. Allerdings entzieht es sich meines Verständnisses, warum man für die Filmsequenzen keine detaillierteren Polygonmodelle verwenden konnte, ganz besonders auffällig sind die Wurstfinger beim Anschrauben der künstlichen Nase.
Die Rätsel sind in Ordnung, mir persönlich gefallen die glücklicherweise nur wenigen Rätsel unter Zeitdruck (insbesondere die Küche der LUA-Bar) überhaupt nicht.
Die affige Steuerung stellt die Ultimative Beleidigung für Adventures dar: Nach Grim Fandango sehen wir hier einen weiteren Sargnagel, mit dem die "Väter des Point&Click-Adventures" versuchen, ihr eigenes Kind (gerade noch so) lebend zu begraben. Auf dass wir über das Genre bald das sagen können, was bisher auf die Indy-Reihe beschränkt ist: Es ist tot, George.

Inklusive des steuerungsbedingten Abzugs bleibt eine äußerst knappe 3-.

Noch erwähnenswert, fließt aber nicht in die Gesamtbewertung ein: die Verpackung. Ich habe das Spiel etliche Zeit nach Erscheinen als "EA Classic" gekauft, sicher kann ich da keinen super Karton erwarten. Aber wieso kann man Budget-Veröffentlichungen nicht einfach in einer CD-Hülle ausliefern? Es ist absolut hirnrissig, das sich über 2 CDs erstreckende Spiel in eine DVD-Hülle zu packen, die nur eine CD aufnehmen kann. Die zweite CD ist dann in einer Klarsicht-Tüte lose in der DVD-Hülle.

Positiv, aber ebenfalls außerhalb der Bewertung: Das Spiel kommt in der Minimalinstallation mit verhältnismäßig wenig Festplattenplatz aus, ohne dass die CD-Zugriffe das Spiel nennenswert beeinträchtigen.
7Andreas Brosche
OK, ich war am Anfang auch ziemlich durch die Steuerung abgeschreckt, habe mich aber als Fan der Serie trotzdem durchgekämpft. Da ich ein Gamepad mein Eigen nenne, war es auch nicht sooo schlimm - nervig nur, dass Guybrush sich automatisch dreht, wenn er an ein Hindernis kommt. Ziemlich frustrierend ist auch, dass man die ganze Szenerie abgrasen muss, um Gegenstände zu finden. Ich musste öfters in die Lösung sehen, um zu schauen, wo zum Henker ich etwas übersehen hatte. Die Steuerung gibt schon mal dicke Minuspunkte.

Monkey Kombat hat genervt. Es war zwar eine witzige Idee, Seitenhiebe auf Prügelspiele (Mortal Kombat) einzubinden, aber wenn einem nur eine Beleidigung fehlt und man dafür zig Kämpfe kämpfen muss, dann nervt es. Die Schwertkämpfe auf MI1 und MI3 waren witziger (wobei das Prinzip bei MI3 schon leicht ausgelaugt war).

LEC scheint nichts von Kontinuität zu halten - schaut man sich die Inselkarte aus MI2 an (mit Scabb Island, Booty Island und Phatt Island), und vergleicht sie mit der aus MI4, sind auf einmal etliche dazugekommen, die aber laut Story von MI4 schon immer dagewesen sind.
Herman Toothrot ist auf einmal alleine nach Monkey Island gekommen, obwohl in MI1 sein toter Freund vom Baum baumelt.
SPOILER: Im Affenkopf von MI befindet sich auf einmal ein Affenroboter, ein uraltes Artefakt. Wenn der schon immer da war, wieso war er in MI1 nicht da? (Die Achterbahn aus MI3 ist ja noch verständlich, kam ja später und macht einigermassen Sinn...)
Das sind nur einige Stellen... man merkt wirklich, dass Ron Gilbert nicht mehr selbst designt. Das war schon bei MI3 so, aber hier ist es wirklich extrem.

Viele Charaktere und Gegenstände sowie der Vorspann und die Titel der Kapitel sind ziemlich lieblos gestaltet, da hätte man entweder mehr rausholen können oder den Comic-Stil eines MI3 beibehalten können.

Mit Comicstil und Point'n'Click hätte es 10 Punkte gegeben, weil es streckenweise wirklich witzig ist, aber so gibt es leider nur eine 3-.
10Alan Tiedemann
Wer die neue Steuerung bei LucasArts entworfen hat, gehört geteert und gefedert. Das macht das ganze Spiel kaputt, wenn man ständig an irgendwelchen Ecken und Vorsprüngen hängenbleibt. Dieses Spiel ist wirklich nur etwas für eingefleischte Fans der Monkey-Island-Serie.
Trotzdem relativ hohe Punktzahl wegen guter Story und dem immer noch "durchschimmerndem" Witz und Humor der alten Klassiker.
7Hilke Fasse
Habs nur bis zur Hälfte gespielt. Die Steuerung ist ja oberbescheuert gewesen.
13
Nette Grafik, wenn auch etwas unpassend zu den vorigen Teilen, deutlich bessere Sprachausgabe und solider Humor. Abzüge wegen tlw. zu leichten Rätseln, der Steuerung (obwohl IMHo durchaus erträglich) aber am schwerwiegendsten: Die Abkehr von Scumm zu Lua.
12David Dahlberg
Rätselspass und Steuerung sind arg verbesserungwürdig, der Humor (Starbuccaneer's et all.) rettet.
13Florian Gulde
Immer noch eine nette, witzige Story
10
schade das man zu modern geworden ist und in 3D steuern muss (war das verkaufstrategie?)
ansonsten trotzdem noch farbenfroh, auch wenn die dialoge an spritzigkeit verloren haben.
4Matthias Puch
Auf dem selben Level wie GF und damit wegen des deutlich späteren Erscheinungsdatums (man Fortschritt) bieder bis anachronistisch, und dabei auch im Stil weder besonders beeindruckend (anders als GF) noch ausgesprochen originell (wie z.B. MI3).
MI4 sieht auf 17"- oder gar 19"-Monitoren nur mit 4xAA einigermaßen erträglich aus, und das stellt Anforderungen an die Grafikkarte, die für das Adventuregenre völlig unüblich und zudem für die eher dröge Grafik völlig unangemessen sind.
Mit weitem Abstand der schlechteste Teil der MI-Reihe, der wirklich nur noch aus Gag-Recylcing besteht und den Spieler das Fehlen von MI-Mastermind Ron Gilbert noch sehr viel deutlicher merken läßt als MI3.
10Christian Brunner
... irgendwas geht mir da ab, hat schon beim dritten Teil begonnen.
Dafür entschädigt die Musik wieder für alles.
9Alexander Hempel
In Zeiten, in denen kaum Adventures produziert werden, sicherlich wichtig, trotz 3D. Hat mich aber, wie schon sein Vorgänger, nicht wirklich vom Hocker gerissen. Dazu war es zu aufgesetzt.
10Psyduck (Jan Bierbaum)
Die Idee hinter der Reihe läßt weiter nach, die Story hingegen ist immer noch witzig und animiert zum Weiterspielen. Allerdings verdirbt die recht grobe 3D-Grafik und die IMHO miserable Steuerung den Spaß, den man haben könnte.
Alles in allem der schlechteste Teil der Serie
11Robin Koch
Steuerung und Grafik besser als viele meinen!